04.07.2012


Schluck die Gefühle runter. Bündel sie sorgfältig zusammen und vergrab sie. Schau zu, dass sie 
keine Flecken hinterlassen. Fang klein an, Gefühle mit denen du umgehen kannst. Die Trauer wenn in einem 
Film jemand stirbt, die Angst während einer Abfrage in der Schule. Andere Gefühle sind schwerer zu unterdrücken, 
aber du wirst eine Toleranz aufbauen. In den Momenten in denen du es am wenigsten erwartest und du plötzlich 
zusammenbrechen könntest legst du dieses Gefühl beiseite und schaffst Platz für ein Neues, Besseres. 
Und genau so wie du dich nicht mehr an die Zeit erinnerst bevor du feste Nahrung zu dir nehmen konntest,
 wirst du eines Tages zurück schauen und feststellen, dass du nicht mehr weißt wann du zum letzten Mal geweint hast. 
Das ist gut so, jetzt denkst du niemand kann dich mehr verletzen, niemand kommt an dich heran. 
Du wirst weitermachen ohne einen weiteren Gedanken darüber zu verschwenden. Nicht bis dich plötzlich jemand fragt 
wie es dir geht und du keine Antwort hast, weil du es einfach nicht weißt. Nicht bis eines Tages jemand vor dir sitzt 
dir seine Gefühle offenbart & um deine fleht und alles an was du denkst das Chaos ist, das er zu Stande gebracht hat, 
an einem Ort wo du so hart gearbeitet hast um ihn sauber zu halten.

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