Schluck die Gefühle runter. Bündel sie sorgfältig zusammen
und vergrab sie. Schau zu, dass sie
keine Flecken hinterlassen. Fang klein an,
Gefühle mit denen du umgehen kannst. Die Trauer wenn in einem
Film jemand
stirbt, die Angst während einer Abfrage in der Schule. Andere Gefühle sind schwerer zu unterdrücken,
aber du wirst eine Toleranz
aufbauen. In den Momenten in denen du es am wenigsten erwartest und du plötzlich
zusammenbrechen könntest legst du dieses Gefühl beiseite und
schaffst Platz für ein Neues, Besseres.
Und genau so wie du dich nicht mehr an
die Zeit erinnerst bevor du feste Nahrung zu dir nehmen konntest,
wirst du
eines Tages zurück schauen und feststellen, dass du nicht mehr weißt wann du zum
letzten Mal geweint hast.
Das ist gut so, jetzt denkst du niemand kann dich
mehr verletzen, niemand kommt an dich heran.
Du wirst weitermachen ohne einen
weiteren Gedanken darüber zu verschwenden. Nicht bis dich plötzlich jemand fragt
wie es dir geht und du keine Antwort hast, weil du es einfach nicht weißt.
Nicht bis eines Tages jemand vor dir sitzt
dir seine Gefühle offenbart & um
deine fleht und alles an was du denkst das Chaos ist, das er zu Stande
gebracht hat,
an einem Ort wo du so hart gearbeitet hast um ihn sauber zu
halten.